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Meine Top 10 WordPress Plugins 2019

In diesem Beitrag stelle ich dir meine Top 10 WordPress Plugins vor, die ich für fast alle meiner WordPress Projekte verwende.

1. Advanced Custom Fields (Pro)

Advanced Custom Fields

Link: https://www.advancedcustomfields.com/
Preis: ACF (kostenlos); ACF Pro (einmalig 99$)

1.1. Was ist ACF?

Man kann mit dem Plugin benutzerdefinierte Felder anlegen. Diese Felder fügt man zum Beispiel einer Seite, einem Seiten-Typen, einem Beitrag, einem Beitrags-Typen, uvm. hinzu und kann die Inhalte dann über das Template im Frontend der Seite ausgeben. Die Features von ACF, vor allem die der Pro Version sind zu umfangreich, um diese hier einzeln aufzulisten. Ich werde in den kommenden Wochen noch einen ausführlichen Beitrag zu diesem Plugin veröffentlichen.

1.2. Unterschied ACF vs. ACF Pro

Die kostenlose Version von ACF ist schon sehr hilfreich. Richtig cool wird das Plugin allerdings erst mit der Pro Version. Hier lohnen sich die 99$!  Das Tolle: Du zahlst nur einmalig 99$ und kannst die Lizenz so oft verwenden wie du möchtest. Wenn du das Plugin und seine Features erst einmal ausprobiert hast, wirst du nie wieder darauf verzichten wollen. Der Preis für die Pro Version ist mehr als angemessen.

Eine kleine Übersicht der unterschiedlichen Feld-Typen:

  • Text
  • Textarea
  • Select
  • Radio Buttons
  • Range

Eine komplette Übersicht findest du hier.

ACF Pro kommt zusätzlich mit so nützlichen Features wie:

  • Repeater Fields (Wiederholungsfelder): Immer dann sinnvoll wenn ihr zB einen Slider bauen wollt, bei dem die maximale Anzahl an Slides nicht festgelegt sein soll.
  • Flexible Content (Flexible Inhalte): Super nützlich, um Templates flexibel und modular aufzubauen.
  • Options Page (Options-Seite): Hiermit könnt ihr ganz einfach Options-Seiten im WordPress Backend erstellen. Auf die Felder habt ihr dann seitenweit Zugriff.

1.3. ACF Erweiterungen

Da ACF unter WordPress Entwicklern derart beliebt ist, gibt es mittlerweile auch jede Menge Erweiterungen, darunter zB:

Advanced Custom Fields ist wohl das Plugin auf das ich am wenigsten verzichten kann. Ich verwende es in jedem von mir selbst entwickelten WordPress Theme. Meiner Meinung nach wird WordPress erst mit diesem Plugin zu einem vollwertigen CMS, welches später dann auch intuitiv von Nicht-Entwicklern bedienbar ist.

2. Autoptimize

Autoptimize

Link: https://de.wordpress.org/plugins/autoptimize/
Preis: kostenlos

2.1. Was ist Autoptimize?

Autoptimize ist ein Plugin mit dem du die Inhalte deiner Seite cachen kannst. Mit diesem Plugin steigerst du die Performance deiner Website und kannst du Ladezeit deutlich verringern. Das geschieht nicht nur über das Cachen an sich sondern auch durch viele andere nützliche Features des Plugins.

2.2. Welche Features gibt es?

  • JavaScript-/CSS-Dateien zusammenführen
  • JavaScript-/CSS-Dateien minimieren
  • Sämtliches CSS inlinen
  • Sämtlichen JS-Code in den Footer packen

Neben diesen Funktionen lässt sich über das Plugin mittlerweile auch das Laden von Bildern und Google Fonts optimieren.

Ich habe in den letzten Jahren viele WordPress Caching Plugins verwendet. Erst mit Autoptimize war ich aufgrund der einfachen Handhabung und der vielen Features wirklich zufrieden.

3. Smush

Smush Image Compression and Optimization

Link: https://de.wordpress.org/plugins/wp-smushit/
Preis: kostenlos

3.1. Was ist Smush?

Smush komprimiert deine Bilder bereits beim Upload in die Mediathek – und das in der Regel ohne Qualitätsverlust. Somit verringerst du die Größe (und damit die Ladezeit) der einzelnen Unterseiten auf denen die Bilder eingebunden sind. Eine perfekte Komprimierung erreichst du zwar mit diesem Plugin in der Regel nicht, denn meist (so meine Erfahrung) kann man die Bilder noch besser komprimieren. Aber für den Anfang und die meisten Websites ist dieses Tool für mich völlig ausreichend.

4. Contact Form 7

Contact Form 7

Link: https://de.wordpress.org/plugins/contact-form-7/
Preis: kostenlos

4.1. Was ist Contact Form 7?

Das Plugin bietet dir die Möglichkeit Kontaktformulare zu erstellen. Man kann die Formulare dann ganz einfach per Shortcode an den gewünschten Stellen einfügen. Es gibt etliche Erweiterungen, darunter zB diverse Schnittstellen zu Newsletter-Anbietern, sowie Erweiterungen die davor schützen sollen, dass böse Bots die Formulare automatisiert ausfüllen und dich und/oder deine Kunden mit Spam zumüllen.

Contact Form 7 ist wohl eines der umstrittensten WordPress Plugins. Die einen lieben es – die anderen sind schon lange auf Alternativen umgestiegen, oder haben Contact Form 7 noch nie genutzt.

4.2 Welche Alternativen gibt es?

 Ich selbst nutze Contact Form 7 regelmäßig, was aber in erster Linie daran liegt, dass ich bisher noch nicht die Zeit gefunden habe, die möglichen Alternativen eingehend zu vergleichen. Sobald ich die Zeit dafür finde, werde ich in einem neuen Beitrag die Vor-und Nachteile der verschiedenen Formular-Plugins gegenüberstellen.

5. WPS Hide Login

WPS Hide Login

Link: https://de.wordpress.org/plugins/wps-hide-login/
Preis: kostenlos

5.1. Was ist WPS Hide Login?

Eine Sicherheitsmaßnahme. Mit dem Tool könnt ihr den Standard-Pfad (…/wp-admin) zur Anmeldung ins WordPress Backend ändern. Ich habe mir angewöhnt das bei Live-Websites immer zu tun. Somit hat ein möglicher Angreifer eine Hürde mehr zu bewältigen.

6. Intuitive Custom Post Order

Intuitive Custom Post Order

Link: https://de.wordpress.org/plugins/intuitive-custom-post-order/
Preis: kostenlos

6.1. Was ist Intuitive Custom Post Order?

Mit diesem WordPress Plugin könnt ihr Seiten, Beiträge, Schlagwörter und Kategorien im Backend ganz einfach per Drag&Drop sortieren. Analog werden diese dann auch im Frontend eurer Website neu sortiert. Achtung: Das Plugin funktioniert nicht immer zuverlässig. Je nachdem welches Theme ihr benutzt, oder wie euer eigenes WordPress Theme geschrieben ist, ist das Plugin nicht in der Lage dazu den Parameter der Sortierung abzuändern. Hier müsst ihr dann notfalls selbst das Template umschreiben.

7. Custom Post Type UI

Custom Post Type UI

Link: https://de.wordpress.org/plugins/custom-post-type-ui/
Preis: kostenlos

7.1. Was ist Custom Post Type UI?

Custom Post Type UI bietet euch ein Interface, also eine Verwaltungsoberfläche zum Anlegen neuer Beitragstypen. Man kann zwar auch ohne Weiteres über die functions.php neue Typen anlegen, jedoch ist das für nicht Entwickler eine mittelgroße bis große Herausforderung. Selbst ich als Entwickler greife immer wieder auf das Tool zurück, da das Ganze damit einfach schneller geht.

7.2. Wann benötigt man das Tool?

Wenn dir die zwei Standard-Beitragstypen von WordPress (Posts und Pages) nicht mehr ausreichen.

Ich selbst verwende es häufig um zB einen Beitragstyp „Teammitglied“ anzulegen. So gebe ich meinen Kunden die Möglichkeit das Team des Unternehmens ganz einfach zu verwalten und schaffe dafür einen neuen Bereich im WordPress Backend. In Kombination mit Advanced Custom Fields Pro sind die Möglichkeiten hier nahezu endlos 😉

8. Simple 301 Redirects

Simple 301 Redirects

Link: https://de.wordpress.org/plugins/simple-301-redirects/
Preis: kostenlos

8.1. Was ist Simple 301 Redirects?

Mit dem Tool kannst du Anfragen ganz einfach per 301 weiterleiten.

8.2. Wann benötigt man das Tool?

Zum Beispiel wenn…

  • …der Inhalt einer Unterseite oder eines Beitrags künftig unter einem anderen Link zu finden ist.
  • …du nach einem Relaunch einer Website Rankings für einen gewissen Link nicht verlieren willst.

9. Better Search Replace

Better Search Replace

Link: https://de.wordpress.org/plugins/better-search-replace/
Preis: kostenlos

9.1. Was Better Search Replace?

Mit Better Search Replace kannst du deine komplette WordPress Datenbank nach Strings durchsuchen und diese durch einen anderen String ersetzen.

9.2. Wann benötigt man das Tool?

Ich benötige das Plugin hauptsächlich dann, wenn ich die Datenbank einer Website von der Entwicklungs-Domain auf die Live-Domain umgezogen habe. Somit kann ich in einem Rutsch sämtliche Einträge von „entwicklungs-domain.de“ durch „live-domain.de“ ersetzen.

10. Classic Editor

Classic Editor

Link: https://de.wordpress.org/plugins/classic-editor/
Preis: kostenlos

Zu guter Letzt: Der Classic Editor.

Das Update von WordPress auf Version 5 brachte einen neuen Editor für Beiträge und Seiten mit sich. Dieser hat mit Sicherheit seine Vorteile, jedoch konnte ich mich bisher nicht mit ihm anfreunden. Das Plugin sorgt also dafür, dass der klassische Editor auch in den WordPress Versionen >= 5 wieder als Standard zur Verfügung steht.

 

 

Habe ich irgendein wichtiges WordPress Plugin vergessen? Oder gibt es ein Plugin, auf das ihr niemals verzichten könntet? Dann lasst doch gerne einen Kommentar hier! Bis dahin – Happy Coding 😉

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