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WordPress SEO Checkliste 2019

WordPress SEO

In diesem Beitrag stelle ich dir meine SEO Checkliste für WordPress Websites vor. Die Liste beinhaltet Grundlegendes zum Thema SEO und beschreibt, welche Rahmenbedingungen deine WordPress Website mindestens erfüllen sollte.

1. SSL Verschlüsselung

Neben der DSGVO ist natürlich auch SEO ein wichtiger Grund, warum generell jede deiner Websites (egal ob WordPress oder nicht) SSL verschlüsselt sein sollte. Ohne eine Verschlüsselung hast du absolut keine Chance im Bereich SEO auch nur irgendetwas zu erreichen. Achte bei der Einrichtung besonders darauf, dass keine deiner Unterseiten noch über http erreichbar ist. Siehe hierzu auch die Checkliste für einen erfolgreichen Livegang deiner WordPress Website. Außerdem stelle ich in meiner Top 10 WordPress Plugins 2019 ein Plugin für https Redirects vor.

2. Indexierung

Deine Website sollte natürlich indexierbar sein. Um das zu prüfen gehe zunächst mal in den Bereich Einstellungen->Lesen und schaue ob der Haken bei „Suchmaschinen davon abhalten, diese Website zu indexieren.“ draußen ist.

WordPress Indexierbarkeit

3. Permalinks

Deine Links sollten immer aussagekräftig und gut leserlich sein und nicht etwa kryptisch. Bezüglich der Link-Struktur ist es wichtig, dass diese so kurz wie möglich ist und der Link selbst die Schlagworte enthält, um die es in deinem Beitrag oder deiner Unterseite geht. Sieh die Beispielsweise den Link diese Beitrags an:

WordPress SEO Link

Wie du siehst, kann man nur anhand des Links schon ziemlich gut erkennen, um was es in diesem Beitrag geht. Außerdem verzichte ich bewusst darauf z.B. das Datum in Form eines vorangestellten „…/2019/04/…“ mit in die Link-Struktur aufzunehmen. Google weiß sowieso wann du diesen Beitrag gepostet hast und deine Leser bzw. Webseitenbesucher kannst du über das Datum der Veröffentlichung auch an einer besseren Stelle informieren, statt dies im Link zu tun.

Denn wie schon beschrieben, sollte der Link nicht unnötig lang werden. WordPress bietet dir die Möglichkeit die Art und Weise wie Links bzw. die Link-Struktur aufgebaut wird anzupassen. Gehe hierzu auf Einstellungen->Permalinks und setze den Haken am besten bei Beitragsname.

WordPress Permalink Einstellungen

4. Images

Prüfe, ob all deine Bilder einen aussagekräftigen Dateinamen, sowie Alt- und Title-Attribute besitzen. Falls nicht, solltest du die betroffenen Bilder unbedingt noch anpassen. Gewöhne dir am besten an, schon vor dem Upload in die Mediathek, den Dateinamen eines Bildes noch einmal zu checken. Es sollte möglichst ein Keyword, sowie eine Beschreibung was auf dem Bild zu erkennen ist, im Dateinamen enthalten sein. Das gilt auch für das Alt-und das Title-Attribut, wobei du diese Werte natürlich auch noch nach dem Upload des Bildes anpassen kannst.

Sieh dir dazu einfach mal an, wie ich das beim Bild aus Punkt 3. Permalinks gemacht habe:

WordPress Image Einstellungen

5. Titles & Descriptions

Ähnlich wie bei deinen Links und deinen Bildern, sollten natürlich auch die Titles und Meta-Descriptions deiner Unterseiten/Beträge SEO Optimiert sein. Auf den inhaltlichen Aspekt, sprich welche Länge Titel und Beschreibung haben sollten, wo man das Keyword am besten platziert,… gehe ich hier nicht weiter ein. Allerdings möchte ich dir ein Tool vorstellen mit dem du diese Anpassungen vornehmen kannst. WordPress bietet von Haus leider keine Möglichkeit den Titel und die Beschreibung von Unterseiten oder Beiträgen zu überarbeiten. Es gibt jedoch viele kostenlose Plugins mit denen das Ganze problemlos möglich ist. Das wohl bekannteste und am weitesten verbreitete is Yoast SEO.

Yoast SEO

Yoast SEO ist ein sehr mächtiges Plugin, mit dem du weitaus mehr machen kannst als nur Titel und Beschreibungen anzupassen. Ich werde in den kommenden Wochen einen eigenständigen Beitrag dazu verfassen, da das hier definitiv den Rahmen sprengen würde 😉

6. Ladezeit

Die Ladezeit ist heutzutage ein sehr wichtiger Ranking-Faktor geworden, den du nicht vernachlässigen solltest. Zum Testen der Ladezeit nutze ich Hauptsächlich den Audit Bereich der Chrome Dev Tools. Hier kannst du über Google Lighthouse so einiges testen und bekommst nützliche Tipps wie du einzelne Teile der Ladezeit verbessern kannst. Auch zum Thema Ladezeit werde ich bald einen eigenen Beitrag verfassen und dir meine Vorgehensweise bezüglich der Optimierung vorstellen. Kurz sei jedoch gesagt, dass du mit serverseitiger Komprimierung und der Installation eines Caching Plugins die Ladezeit deiner Website meist schon deutlich verbessern kannst.

7. Mobile Optimierung

Um auch in der mobilen Suche grundlegend eine Chance zu haben gut zu ranken, sollte deine WordPress Website natürlich optimal für mobile Endgeräte optimiert sein. Neben den Tests die du dazu in den Chrome Dev Tools machen kannst um mobile Geräte zu simulieren, solltest du deine Website natürlich auch auf diversen Smartphones getestet haben. Zusätzlich zu diesen manuellen Tests rate ich dir deine Website außerdem noch einmal von Google selbst auf „Mobile Friendliness“ überprüfen zu lassen. Nutze dafür folgenden Link: https://search.google.com/test/mobile-friendly

 

Ich denke, dir ist klar, dass diese Checkliste nur als Grundgerüst dient und essentielle Punkte enthält, die du auf keinen Fall vernachlässigen solltest. Sollte ich aus deiner Sicht dennoch etwas wichtiges vergessen haben, lass doch einfach einen Kommentar hier oder schreibe mir eine Mail. Bis dahin, happy coding 😉

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